1.Patenschaft für Bisoro

Diese Website informiert über die Patenschaft der Stadt Albstadt und der Stadt Chambéry für die Gemeinde Bisoro in Burundi.


Über diese Patenschaft konnte die Arbeitsgruppe Bisoro in Verbindung mit „Engagement-Global‘ mehrere Schulgebäude für einige Tausend Kinder und vieles mehr finanzieren. Mit finanzieller Unterstützung der SEZ wurden 4500 Frauen alphabetisiert. Unterstützung und Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht – wie es funktioniert, beschreibt diese Website.

Bisoro: Schule + Jugend

In Bisoro, einer Verwaltungsgemeinde im Zentrum von Burundi (ehemals Teil von Deutsch-Ostafrika (bis 1962 belgisches Mandatsgebiet) – leben ca. 43.000 Menschen auf 15 Hügeln.

Vierzehntausend Menschen sind jünger als 14 Jahre und im ’schulpflichtigen Alter‘. Während im Jahr 1992 nur 20% der Kinder in Bisoro die Schule besuchten, können heute – dank der Hilfe aus der deutschen und der französischen Partnergemeinde – alle Kinder im Grundschulalter eine sechsjährige Grundschule besuchen!

Burundi

Im Welthungerindex der Welthungerhilfe belegt Burundi jedes Jahr einen traurigen Rang unter den ärmsten Ländern der Erde (Karte), zahlreiche Menschen in Burundi hungern. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen.

Alphabetisierung

Lesen und schreiben zu können macht nicht satt – es ist jedoch die Grundlage für „Know-How“ und damit für eine Verbesserung der Verhältnisse aus eigener Kraft. Aus diesem Grund liegt der Focus der Aktionen auf Bildung und Ausbildung nach dem Motto:

„Gib den Menschen einen Fisch und du ernährst sie einen Tag
Lehre Sie das Fischen und du ernährst sie ein Leben lang“

Veränderung entsteht durch Bildung

Patenschaft

Seit 1992 besteht die gemeinsame Patenschaft der Entwicklungshilfe Albstadt-Chambéry zugunsten von Bisoro in Burundi (Afrika).
Die Patenschaft wird organisiert vom Arbeitskreis Chambéry der Stadt Albstadt – Arbeitsgruppe Bisoro / Dritte-Welt-Gruppe assoziiert mit dem Freundeskreis Dritte Welt e. V. , Sitz Balingen in Partnerschaft mit AACOBI (Association des Amis de la Commune de Bisoro)
Vorsitz : Térence Ndikumasabo, BP 2323 Bujumbura / Burundi
und AFEBI (Association des Femmes de Bisoro)
Vorsitz : Hélène Niyonsavye, BP 2323 Bujumbura / Burundi

Erfolge

Wie es möglich wurde, dass zwei relativ kleine europäische Gemeinden (mit Eigenleistung der Menschen in Bisoro) es geschafft haben, nachfolgende Leistungen zu erbringen, erfahren Sie auf dieser Website.

  • Im Herzen Afrikas wurden 12 Schulen für mehrere Millionen Euro errichtet und saniert, in denen nun mehrere tausend Kinder lernen können
  • Mehreren tausend Frauen wurden alfabetisiert und können nun Lesen und Schreiben
  • Krankenstationen wurden errichtet
  • Trinkwasserleitungen wurden verlegt, Pumpen und Wasserspeicher gebaut, Trinkwasserversorgungen in 6 Teilorten errichtet
  • Außerhalb der Patenschaft durch den Partnerverein AACOBI vier Werkrealschulen und ein Landwirtschaftlich-Technisches Gymnasiums errichtet
  • vier Gesundheitsstationen mit Kranken- und Geburtsabteilung mit Ausstattungsgeräten (Betten, Untersuchungsgeräte Matratzen, Nachttischen) und Medikamenten aus Albstadt eingerichtet
  • ca. 50 Pedal-Nähmaschinen und den Maschinenpark für eine Schreinerei (Existenzgründer) von Albstadt geliefert
  • ca. 35.000 französische Schulbücher und Literatur beschafft und über Albstadt nach Bisoro transportiert
  • und mehr…
Wappen_Albstadt
Albstadt
lesezeichen Wappen+burundi
Burundi

Möglich wurde dies durch Initiativen der Patenstädte Albstadt und Chambéry, der AACOBI (dem Selbsthilfeverein in Bisoro), der deutschen Bundesregierung und durch Spenden der Menschen in Albstadt und Chambéry, sowie durch den unermüdlichen Einsatz einiger Ehrenamtlicher. Genaueres zur Organisation und Finanzierung finden Sie hier: Wie funktioniert sowas? — Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

Durch den Bürgerkrieg in den 90er Jahren durften Frauen in Burundi oftmals keine Schulen besuchen. Daher liegt ein Schwerpunkt auf der Alphabetisierung von Frauen – u.a. damit diese tatkräftige „Hausaufgabenhilfe“ leisten können.

Trinkwasser

Bedingt durch die hügelige Lage der Siedlungen gestaltet sich die Versorgung mit sauberem Trinkwasser schwierig. Gemeinsam mit der Organisation „Hydrauliques Sans Frontières“ wird versucht, hier Lösungen zu finden.
Im hügeligen Zentralafrika stellt die Trinkwasserversorgung eine Herausforderung dar. Daher wurde 2015 eine Berufsschule zur Ausbildung von Wasserinstallateuren und Elektrikern mit Internat errichtet. Der erste „hydraulische Widder“ ist bereits in Betrieb.

Wir helfen ehrenamtlich – jeder Spenden-Euro kommt an.
Helfen auch Sie durch Ihre Spende.
Auch kleine Beträge können viel bewirken!

 

Arbeitskreis Albstadt-Chambéry – 3.Welt-Gruppe

Der Arbeitskreis der Stadt Albstadt erhielt für sein Engagement mehrere Auszeichnungen:

Siehe dazu 1.6 Auszeichnungen

Stand: August 2017